Warum Männer in allem besser sind.

Ich wollte diesen Eintrag nicht schreiben,
weil er mich so sehr an gewisse Stand-Up Comedy erinnert, welche mir überhaupt nicht gefällt, jedoch waren die vorangehenden Überlegungen zu dem Thema so unwahrscheinlich, dass ich mich selbst wundere, wieso am Ende doch ein nachvollziebares Ergebnis entsprang.

Die Grundbehauptung ist eine Anlenung an das Vermächnis des Arthur Schopenhauer, und die Sicht , die grundkonservativ in Beziehungen zwischen Mann und Frau war. Noch heute wird eine Abwandlung seines Namens gerne genutzt um diese Unpässlichkeit darzustellen. Jedenfalls geht die Behauptung ungefähr so :

“ Männer können alles und Frauen sind dazu da um Kinder zu kriegen. “

Ich behaupte einfach mal, dass das wahr sein muss.

Warum ist das wahr ? Nun dazu muss man ein wenig ausholen. Wenn wir uns nämlich den ersten Teil anschauen : „Männer können alles .. „, dann fällt auf, das nicht wirklich definiert ist, was genau denn der Mann besser kann , oder überhaupt. Es ist einfach durch den universellen Platzhalter „alles“ gesetzt worden. Diese Ungenauigkeit und dieser gleichzeitig universelle Anspruch ist eigentlich nicht zu ereichen, hätte der Mensch nicht eine wunderbare Eigenschaft, die des Lernens.

Der Mensch kann sich aus allem in alles wandeln, zumindest im Kongitivem Bereich, im physischen ist das nicht immer ausgeschlossen, für manche Menschen aber eine unzumutbare Belastung. Die Zeit, die investiert werden muss, ist allerdings, im Vergleich zur physischen Belastung , bei der geistigen Weiterbildung ungleich größer.

Nehmen wir diesen Grundsatz, dass jeder Mensch sich alles beibringen kann, dann sind wir auf einmal wieder bei meiner Voraussetzung und sehen, dass der Mann dieses Kreterium wunderbar erfüllt. Die Frau scheint das nicht zu haben. Sie hat im Gegenteil, viel weniger anzubieten und das ist noch nicht einmal von geistiger Natur, sondern von reihn physischer. Das Kind wird schließlich geboren und wenn man nicht besonders interveniert, dann unabdingbar.

Ist das nicht seltsam ? Der Mann erfüllt einen universellen Anspruch und die Frau einen speziellen. Eigentlich sprechen wir aber doch in dieser Aussage vom speziellen. Wir sagen ja das aus, was der Mann ausschließlich kann und das was die Frau ausschließlich kann. Kann der Mann denn nichts spezielles ?

Gut werden einige sagen, der Mann ist unabdingbar für die Fortpflanzung. Das stimmt. Aber ist es nicht ungleich unwichtiger bei der wirklichen Geburt, dass ein Mann existiert ? Der Mann ist nur in einem Bruchteil der gesamten Prozedur wichtig und wenn man jetzt argumentiert, dass der Mann in einem gewissen Zeitraum garnicht mehr nötig sein wird (genetisches Potenzial ist heute nicht nur aus einer männlichen Geschlechtszelle zu bekommen sondern aus jeder Zelle ) , dann ist es auf einmal ziemlich still.

Dann nämlich hat der Mann garkeine speziellen Eigenschaften mehr. Dann ist auf einmal die Frau über dem Mann. Dann müsste es heißen :

„Die Frau kann Kinder kriegen, und der Mann muss garnichts.“

Zum einen befreihend für den Mann. Er muss garnichts. Er kann alles ( Ausnahme Kinder kriegen ), aber dass kann die Frau ja auch. Das ist oben deffiniert durch den universellen Anspruch des Lernens ( Menschen können lernen). Die Männer sind ziemlich sinnlos geworden in der Beziehung zumindest.

Wie im vorhergehenden Eintrag zu lesen, ist der Mann für sich selbst natürllich keineswegs sinnlos, den Sinn kann er sich jederzeit selbst schaffen. Das ist ja das schöne am Menschen.

Aber in der ganz oben genannten Beziehung scheint der Mann eine Ausrede zu suchen, die so fadenscheinig ist, dass sie eigentlich leicht zu umgehen ist, jedoch ist sie absolut notwendig, da sonst jede Beziehung ihren halt verlieren würde. Es ist ja nicht einmal eine deskriminierung, es wird nur ausgelassen, dass die Frau das ja auch kann. Vermutlich wird das getan, damit ein Gleichgewicht beibehalten wird, welches sich durch die Güte und durch das Erkennen beider Teile zueinander entwickelt hat.

Diese Ansicht ist , wie ich weiß sehr eindimmensional. Sie berücksichtig kaum die eigene Sinngebung, noch die Beziehung, die ja aus soviel mehr besteht , als aus der Genetik, noch die „Geheimnisse der Liebe (das Göttliche)“ .

Aber der Anspruch des ersten Statements war ja auch nicht viel höher.

Also um zu einem Schluss zu kommen, ist der Satz in voller Länge so zu nennen :

„Männer können alles, und Frauen sind dazu da um Kinder zu kriegen und können eigentlich auch alles, wollen jedoch das Gleichgewicht der Beziehung bewaren und stellen das deswegen nicht so groß heraus, wobei dem Mann dieser Aspekt eingeräumt werden muss, weil er sonst nichts anderes hätte, was hier jedoch auch nicht erwähnt werden soll. “

Nebenbei wäre der Satz auch viel zu lang :=)

Ein Gedanke zu „Warum Männer in allem besser sind.“

  1. Ich weiß nicht, ob das beabsichtigt ist, eigentlich wohl nicht, da das Ganze nicht wie Stand-up-Comedy wirken soll, aber ich hatte während des Lesen ein dauerhaftes Schmunzeln im Gesicht.

    Manchmal wirkt es so, als würdest du die einfachsten Dinge so kompliziert ausdrücken, um daraus mehr zu machen, als es in Wahrheit ist. Dabei verhedderst du dich ein wenig, wie ich finde, was unheimlich sympathisch wirkt.

    LG

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