Der klare Blick

Die Wahrheit nagt an mir. Sie ist mir immer nah und nie so nah gewesen. Es ist bald so, als wäre sie das, was mich macht. Das was mich von außen formen will und mich ihrem Ebenbild gleich schafft. Ich kann nichts dagegen tun. Ich schließe die Augen davor und ich bilde mir alles ein, das mir hilft nicht die Wahrheit sehen zu müssen, aber ich lebe in ihr. Nichts schützt mich bald mehr vor ihr. Dann bin ich ihr ohne Schutz, ohne jede Möglichkeit der Gegenwehr ausgesetzt. Bald bin ich nicht mehr als das Überbleibsel dessen, was mir die Wahrheit lässt und ich kann nur hoffen und auch bald das nicht mehr.

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Immer diese doppelten Und’s , als würden sie etwas besonderes Aussagen oder dem Leser ein besonderes Gefühl der Eindringlichkeit vermitteln. Ein billiger Trick. Und dann immer so allgemein. Gut , seit vielen Einträgen mal wieder ein Ich im Text, aber ansonsten ist das ausgemachte Allgemeinheit. Dann werden auch noch besonders am Anfang der Sätze negativ belegte Wörter genutzt um dem Satz von vorneherein so klingen zu lassen. Am allerschlimmsten jedoch ist das Geschwafel von der Wahrheit. Gleichzeitig davon schreiben und meinen das man sie nicht kennen würde. Eine perfide Nummer. Ekelhaft.

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