Projekt : NES2USB -Update-

Gestern kam überraschend schnell das Paket mit den benötigten Teilen an. Ist ein bisschen spät, könnte man sich denken, aber es handelt sich bereist um den zweiten Versuch. Der erste war nach der angegebenen Anleitung ein Riesenflop. Ich konnte zwar alles zusammenlöten und auch das Programmieren des IC funktionierte, aber als ich fertig war mit dem Löten des IC an den NES-Kontroller, gab sich dieser als USBNES aus, nahm aber keine Daten entgegen. Das einzige was funktionierte war der A-Button und der drückte alle 4 Knöpfe auf einmal. Nachdem ich das Layout und meine Lötarbeit geprüft und überarbeitet hatte, zeigte sich kein Unterschied. Daraufhin nahm ich an, dass es am NES Kontroller liegen müsste. Kann ja sein. Zufällig nahm der ebay-Händler , der mir den ersten Kontroller verkauft hatte, mit mir Kontakt auf. Er hat aus Versehen einen zweiten an meine Adresse versendet. Ich war zuvorkommend und nett und habe den angenommen und bin auch im Begriff dafür zu bezahlen. Es kam mir ja entgegen. 5 Tage später kam der Kontroller an. Ich habe ihn an mein Gelötetes angeschlossen und er reagierte kein Stück anders. Zuviel des Zufalls. Also habe ich das erstmal aufgegeben. Einen Tag später fand ich eine andere Anleitung. Diese hier nämlich : Klick Der Vorteil dieses Projekts war, dass es wohl schon länger betreut wurde und derjenige diese Platinen wohl auch herstellt und verkauft. Das gab mir das Gefühl, dass diese Version evtl. ausgereifter sein könnte , als diejenige, die ich bis jetzt gebaut hatte. Ich bestellte also die Komponenten bei Reichelt und sie kamen an. Gestern Abend alles zusammengebaut. Diesmal vorsorglich auf einem Breadboard. Das größere Problem war jedoch das Programmieren. Ich hatte zwei ATMega 8 bestellt. Ich habe einen davon zunächst gefused und dannach programmieren wollen. Pustekuchen. Kein Verbindung herstellbar. Ich dachte zunächst an einen falsch gelöteten Programmierer. Ich meine damit meine kleine Umgebung, also Sockel + 6 Pin. Nachgeprüft und keine Fehler gefunden. Der USBTiny kann es aber auch nicht sein. Damit konnte ich die alten IC’s noch super programmieren. Als nächstes habe ich den anderen ATMega bespielt . Diesmal zuerst das Programm darauf und als zweites gefused. Dannach zum Test nochmal bespielt. Ging nicht. Das Problem war also die Fuserei. Ich hatte zwischenzeitlich in ein paar Foren gelesen, welche Fuses man nicht auf 0 setzten sollte. Ich weiß auch nicht warum man das Bit : Programmieren von außen erlauben, auf 0 setzten sollte. Dann fiel mir ein kleines Schema in einem Makefile auf und Tada, genau dieses Bit war 0. Wieso ? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich 2 € in die Mülltonne getreten habe, weil das weder irgendwo steht , noch nachvollziehbar ist. Meine Meinung.
Aber einer ging ja. Alles wie gesagt auf einem Breadboard aufgebaut. Dann angeschlossen und ich hatte ein Unbekanntes Gerät an meinem PC hängen. Ich gabs auf für diesen Abend.
Heute dann, in einer Art Verzweiflung, habe ich mir mein eigenes USB Kabel gelötet. Sprich, ich habe das übriggebliebende Kontroller-Kabel genommen und einen USB-A Stecker angelötet. Dann nochmal das gesamte BreadBoard gelehrt und an statt der dynamischen , leicht biegbaren Kabel einfach die alten Drähte benutzt, die ich mir mit dem BreadBoard hab schicken lassen. Angeschlossen und ich hätte Weinen können 🙂 Nach X Versuchen endlich ein (S)NES / Atari blabla Controller als Gerät in meinem Windows. Zittrig hab ich die Kabel des KontrollerBoards an mein Breadboard angeschlossen und versucht die Tasten anzusprechen. Als erstes den A-Button. In Erwartung eines 4er Leuchtens , gab es aber nur ein Leuchten. Bei A 😀
Alles funktionierte. Ich habe mir in weniger als 2 Minuten NES-Emu und Mario organisiert und erstmal , halb improvisiert ne halbe Stunde gespielt.
Die Motivation war wieder da und der Siegeswille. Also habe ich versucht die Sache etwas protabler zu gestalten. Das bedeutete für mich , das Trimmen des ATMega auf die notwendigen Beinchen und das zusammenlöten in der Luft um alles möglichst klein zu Halten.
Nach dem zusammenlöten, was sich als sehr, sehr ,sehr fummelig erwies, nahm er den Kontroller nicht mehr an 😦 Zufällig habe ich dann in einem nächsten Schritt die Zener-Dioden nicht angelötet und er zeigte wieder alles an , wie vorher. Nur erkannte er keine meiner Drücker auf den Buttons. Zuletzt habe ich alles auseinandergelötet und angefangen auf einer kleinen Lochrasterplatine zumzuspielen. Das ganze war viel zu groß für das Gehäuse des Kontrollers. Deswegen habe ich es auch irgendwann gelassen. Die getrimmten Beinchen konnte ich eh nicht auflöten.

Was jetzt wohl folgt: Ich werde mir noch 2 ATMega holen. Diesmal wohl nicht bei Reichelt ( Versand ) und dann versuchen das ganze auf einer größeren LochRaster zu bauen. Eventuell bingt mir das eine kleine Box , die ich dann als Adapter benutzen kann, oder ich löte alles fest zusammen, mal sehen.

Was ich viel spannender finde ist das neuste von mir gefundene. Die Uzebox. Eine kleine Spielekonsole zum selbstlöten. Davon ist nämlich eine Scart Version herausgekommen und wird ab nächsten Monat verschickt, genannt EUzebox : Klick

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