Eine Tasse voll

Das wärmende Gefühl, sei es
Tee, Kaffee, Suppe, egal was. Ich sauge es mit meinen Händen auf, die mit allen Fingern die Tasse fest umschließen. Da kann ich auch nach draußen sehen und mir denken, was für ein schöner Regen.

Auch auf dem Segelboot, wo meine Füße in nassen Socken stecken oder wenn ich durch den Schnee von der Arbeit zurück fahre, habe ich danach meine warme Tasse, die mir die Seele glatt streicht.

Wenn ich doch nur die Wärme, die von dieser Tasse ausgeht, aus mir heraus selbst geben könnte, was würde mir dann noch fehlen? Was könnte noch passieren, dass ich nicht wieder weiter machen kann, wenn ich nur die Wärme der Tasse hätte.

Ich kann immer weiter machen. Ich kann still stehen und aufhören zu laufen. Ich kann wieder loslaufen, wenn ich zu lange gestanden bin. Ich kann ja oder nein sagen. Ich kann alles begründen und alles ertragen. Ich kann alles anfangen. Ich kann immer wieder aufhören.

Denn ich habe die Wärme, die von außen kommt, innen wirkt und „alles ist da“ zu mir sagt.

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