Abhandlung über die Veränderung

Nun denke ich also durchaus schon das ein oder andere mal auf die selbe oder gleiche Weise. Und was mir dabei auffällt ist, dass im Nachhinein, wenn denn dann der Effekt des Gedachten eintritt, mir erst wieder klar ist, dass der Gedanke bereits gedacht und meist auch schon erlebt wurde.

Und so tut sich selten etwas neues auf und nichts schlechtes wäre dabei, aber auch nichts gutes. Es ist dazwischen. Aber nicht das dazwischen, was ich mir als ausgeglichen vorstellen könnte, sondern das das mir wie Langeweile vorkommt.

Lassen sie es uns nun aber auch so sehen, wie eine Sache die einen unendlich hohen Wert hat. Es ist die Zeit. Und ich habe nun ein Paar Stunden davon über eine bestimmte Spanne hinweg. Diese Zeit endet und wird von einer anderen gefolgt. Aber die nächste Spanne an Zeit hat diesen hohen Wert nicht mehr. Das kann viele Gründe haben, aber in diesem Fall will ich von der Zeit reden, die verplant ist.

Der Plan hat wiederum einen Wert. Ich stelle mir vor, wie dieser Plan zu Stande kommt und wie er in Wirklichkeit sein wird. Ich gehe davon aus, dass es etwas ungezwungenes ist, da ich nicht mehr in dem Alter bin, in dem man Dinge gezwungen tut. Ich tue es eventuell aber aus einer Notwendigkeit heraus, der ich nicht widerstehen kann. Dazu mag durchaus auch der Verdienst gehören, da dieser mir die Mittel zuspricht, die ich brauche um mein weiteres Leben zu planen und zu gestalten. Ich würde diese Dinge, die ich aus reiner Notwendigkeit heraus tue, zu denen zählen, die am wenigsten Wert hat.

Nun ist es nach dieser Ausführung nur natürlich von dem höchsten Wert zu sprechen. Dieser höchste Wert, also die geplante Zeit, die ich am liebsten vor mir habe, ist diejenige die mich in kleinen Schritten einem vollkommen durchdachten und von mir vollkommen verstandenen und erstrebsamen Ziel, dass meinem moralischen Grundsätzen nicht wiederspricht, näherbringt.

Höchster Wert muss dabei darauf gelegen sein, dass die Vollkommenheit der drei wichtigen Attribute gegeben ist. So ist mir in auch schon sehr starker persönlicher Erfahrung aufgefallen, dass wenn ein nicht ausreichend hoher Grad an Vollkommenheit im Denken erreicht ist, mir ein unwohles Gefühl oder eine kippende Stimmung den Wert der Zeit verdorben hat.

Dies Vorgehen erlaubt dem Ausführenden in seiner begrenzten Zeit natürlich keine großen weitreichenden Veränderungen zu durchleben, denn diese sind ab einem bestimmten Alter hin weg nicht mehr möglich ohne die größte Überwindung zu durchleben. Aber sie sind möglich.

 

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