Quicky 143

Da ist ein kleines bisschen Sonne in meinem Hof. Und dieses kleine bisschen Sonne erinnert mich daran, wie ich mich auf mache in die Stadt.

Ich gehe ganz normal, so wie immer eigentlich, zur U-Bahn und fahre die Stationen bis ich umsteigen muss. Dann, nachdem ich umgestiegen bin, komme ich nach nur ein Paar Stationen an. Nachdem ich die Paar Stufen aus der U-Bahnstation heraus gegangen bin, finde ich mich am Ende einer Straße wieder. Das Ende der Straße, die in der Innenstadt liegt, ist hinter dem Ausgang der Station, aus der ich gerade kam, eine Quer dazu verlaufene Straße. Die beiden sind nicht miteinander verbunden.

Die Straße, auf der ich mich befinde, ist mit alten Bäumen und ebenso alten Häusern bebaut. Zu beiden Seiten ragen diese Häuser, die einen Stadtvillen-ähnlichen Look haben, in den blauen Himmel und auch hier scheint die Sonne auf mich durch den Schatten, der von den raschelnden Blättern der Bäume kommt.

Ich drehe mich am Ausgang der Station nach links und gehe auf die Straßenecke zu. Hier ist ein kleines Restaurant / kleine Bar / kleines Café, wo ich mich draußen an einen kleinen Holztisch setze und mir die Karte nehme. Die anderen Plätze sind noch nicht wirklich voll. An höchtens einem oder zwei anderen Tischen sitzt jemand. Der Kellner kommt recht schnell zu mir und fragt mich in seiner etwas leisen aber sehr angenehmen Stimme, was ich bestellen möchte.

Ich bestelle einen Salat und ein alkoholfreies Weizen. Nach einiger Zeit kommt mein Essen. Ich schaue mich um, auf die große Straße. Ich höre Autos, Vögel, das Rauschen der Blätter, die Gespräche der anderen Leute, die immer mehr werden, während ich meinen Salat esse und mein Bier trinke. Nach nicht ganz einer halben Stunde rufe ich den Kellner und bezahle mein Essen und Trinken. Ich stehe auf und gehe wieder zu der U-Bahnstation.

Ich gehe die Treppen hinunter und schaue auf die Anzeige, um zu schauen, wann meine U-Bahn kommt. Die Minuten, die ich noch warten muss, verbringe ich auf einer etwas kalten Metallbank. Als die U-Bahn mit einem Luftzug in die Station einfährt, stehe ich von der Bank auf und stelle mich in die U-Bahn. Ich stehe die Paar Stationen bis ich umsteigen muss. Nachdem ich umgestiegen bin, und wieder in meiner U-Bahnstation angekommen bin, gehe ich normal, vielleicht etwas langsamer zurück zu meiner Wohnung.

Hier ist die Sonne immer noch da, es ist etwas kühler geworden. Die Nachbarn sind im Garten und erzählen irgendwas. Die Vögel sind da und zwitschern irgendwas. Auf dem Holunder sind eine Menge Bienen dabei, Nektar zu sammeln und in meinem Bad trocknen die Hemden.

Morgen ist Sonntag.

 

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