Das Gefühl richtig gehandelt zu haben

Kennst du das Gefühl richtig gehandelt zu haben?

Dieses Gefühl tritt auf, wann immer ich davon überzeugt bin etwas getan zu haben, von dem ich weiß, dass ich es tun musste oder dass ich nicht weiß, aber tun sollte.

Ein Beispiel dafür wäre das Trinken von Wasser, wenn ich zu wenig trinke. Ein anderes Beispiel ist eine Wahrheit, von der bestimmte Menschen wissen müssen, um korrekt handelt zu können.

Eine Spannung tritt auf, wenn ich es weiß, aber mich bewusst dagegen entschließe. Dieser Entschluss kann aus vielerlei Gründen heraus gefällt worden sein. Im ersten Beispiel kann es daran liegen, dass ich andere Aktivitäten dem Trinken vorziehe, weil sie mir wichtiger vorkommen. Das andere Beispiel setzt meinen persönlichen Gewinn voraus oder Scham davor, die Wahrheit zu sagen, dass ich es nicht tue oder sie manchen Menschen vorenthalte.

Aber in beiden Fällen gibt das Gefühl mir Recht, richtig gehandelt zu haben. Und wenn ich mich darauf verlassen kann, dann habe ich eine Grundlage auf das richtige Handeln im Allgemeinen. Basieren tut das natürlich nur auf Erfahrung und Prägung über einen längeren Zeitraum, aber wenn ich jede Abschätzung im Leben nicht an Hand von ausführlicher Abwägung verschiedener Argumente vornehmen kann, dann doch aus einem geeichten Instrument wie dem Gefühl richtig zu handeln. Dieses Instrument zu verfeinern und es an immer neue Gelegenheiten anzupassen, ist es, was einen guten Menschen ausmacht.

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