Da ist nichts mehr

Kann ein Blog eigentlich fertig sein ? Ich meine, da ist einfach nichts mehr zu schreiben. Alles, was ich mir ausdenken konnte ist geschrieben und da gibt es nichts mehr.Ein Tagebuch war dieser Blog ja eh nie und die Form die er angenommen hat? Ich weiß nicht wofür er überhaupt da ist.Ich brauche ihn nicht.

Alles was ich hier hinschreibe geschieht ohne jede Konsequenz, also kann ich es auch sein lassen , bzw. ich schreibe so ja nicht das hin , was ich auch im wahren Leben sagen würde.

Ich würde mich komplett anders verhalten. Ich verhalte mich auch anders; das weiß ich.
Nur wer ist der wahre Mensch ? Der , der hier steht oder der, der morgen spricht ?

Zwei Möglichkeiten gibt es , aber ich will beide noch überdenken um schreiben zu können, was ich darüber denke, oder der andere halt.

Selbstverwirklichung

Die Idee , dass ein Mensch in seiner Freiheit uneingeschränkt ist und seine einzige Verpflichtung die seiner selbst gilt ist sehr schön und sehr anstrengened zu gleich. Diese Art von Leben führt dazu, dass der Mensch sich selbst in nicht allzu aufmerksamen Augenblicken selbst aus den Augen verliert, sogar sein Ziel in Richtungen abschweift, die für ihn leicher zu ereichen sind und deswegen auf einmal angestrebt werden. Er belügt sich selbst . Das ist die eine Art sein Ziel zu verlieren.

Die andere ist , dass man seine Ergebnisse nur vorspielt und das Ereichte eigentlich nur eine temporäre Illusion ist, die so perfekt sein kann, dass sie nicht zwischen Realität und Fiktion unterschieden werden kann , da dem Belogenen ( oder dem sich selbst Belügten ) der große Überblick fehlt. Dieser Überblick nämlich ist es , den der Mensch zu jeder Zeit waren muss.

Somit bildet sich langsam eine Art Lehre heraus, die sich in diesem Blog bildet, beginnend mit dem Setzen eines Sinns, wobei die Verhaltensregel „Behalten den Überblick“ nicht zu missachten ist.

Dieser Sinn ist dabei der Dualität des Seins unterworfen, so dass es für alles was man tut auch ein Gegenteil gibt, so dass es alles gibt, was die Idee eines freien Willens natürlich fördert.

Begrenzt ist der Mensch in seiner Fähigkeit nicht alles überblicken zu können, aber was kann man dagegen tun?
Soll man den Rahmen seines Sinns klein halten ? Dadurch wäre jedoch die Unendlichkeit eingeschränkt.
Oder soll man dieses Kriterium missachten ? Wie oben gesehen geht das nicht, weil dadurch der gesetzte Sinn verfälscht werden kann.

Es scheint , dass die mir einzig akzeptable Lösung ein sehr langsames und behutsames Vorgehen ist. Dieses muss ständig abwägen, damit es weder das Ziel noch den Überblick verliert. Das dies einztweilen mal passieren kann ist soweit nicht schlimm, wie man sich immer wieder darauf besinnt , alles zu hinterfragen und sich nie auf allgemeingültige Antworten verlässt, dann ist es erst möglich sein Leben zu leben.