And now for something completely different …

Heute habe ich einen sehr interessanten Artikel gelesen, in dem die Angst als Motor angesehen wurde für etwas was dem Menschen hilft sein Leben erfüllter zu Leben. Sie ist der Ansporn, aus Furcht Dinge zu tun , die entweder aus Furcht getan werden oder aus der Isolation heraus, die Furcht mit sich bringt. Dadurch, so der Artikel, werden die Menschen zwar nicht glücklich, sie können jedoch ein Leben haben, in dem sie finanziell erfolgreich sind und in einer bestimmten Sparte großes leisten können.

Das kann aber jemand ohne Furcht auch. Dieser hat dann die Möglichkeit nebenbei noch zu genießen was er erschaffen hat oder geleistet. Er hinterfragt sogar manche Dinge weniger und kommt so zu schnelleren Entscheidungen, die natürlich Fehlentscheidungen sein können, aber im positiven Fall zu durchaus höheren Erfolg führen können, als der durch Zweifel entstandene.

Ich glaube, dass dieser Artikel die Absicht hatte die Menschen mit einer Tendenz zum ängstlich sein, zu ermutigen und gleichzeitig diejenigen, die dieses Phänomen nicht so ausgeprägt kennen, zum Staunen zu bringen. Beides jedoch relativiert sich bei der Annahme, dass es genauso und vielleicht sogar besser geht , wenn man den Aspekt wieder weg lässt. Der Versuch des Artikels das Besondere hervorzustellen und zu einem allgemein gültigen Aspekt zu machen ist demnach gescheitert. Es ist nicht mehr als eine Kuriosität, die mit Namen von bekannten Persönlichkeiten wie Steven Spielberg oder Bill Gates, ohne einen nachweisbaren Zusammenhang zur These, außer die Bestätigung von Symptomen, jedoch keiner Studie, um die kurze Aufmerksamkeitsspanne des Lesers zu bitten. Trauriger weise ist dieses Thema auch noch das Thema des Deckblattes und somit ein Alleinstellungsmerkmal und lässt einen Vermutungen anstellen über die Ziele des gesamten Magazins. Oder es gab einfach nicht genug anderer interessanter Themen in dieser Woche.

Kritische Hinterfragung der Absichten

Obwohl ich mit der Absicht an meinen PC gegangen bin , einen Film zu schauen, habe ich mich nach 10 Minuten des Films dazu begeben, einen Internetbrowser zu öffnen und mich gleichzeitig in eine Vertriebsform einzuwählen.

Die Absicht war sicherlich klar formuliert und eine einfache Aufgabe und sogar Vorbereitungen dazu habe ich getroffen ( Abendbrot beim Film gucken ) und trotzdem weiche ich davon ab.

In dem Film selbst gibt es eine Stelle in der ein Hamburger mit einem sehr niedrigen Preis betitelt wurde. Dieser erinnerte mich an einen Hinweis für Burgerpreise in Amerika, den ich vor einiger Zeit bekam, dem ich zu dieser Zeit aber keinen Glauben schenken konnte.

Nach dieser Stelle in dem Film war ich fast automatisch dazu angehalten den Film zu unterbrechen und einen Internetbrowser zu öffnen und nach der entsprechenden Information zu suchen. Auf dem Weg dahin zeigte sich das automatisch öffnende Fenster für die Verkaufsplattform, in die ich mich einwählte um danach noch eventuelle Wochenendvergünstigungen zu überprüfen.

Gerade dann kam mir der Gedanke, dass ich darüber schreiben sollte, wie seltsam es ist, dass man Absichten, die sogar keine Anforderungen haben, verworfen werden können.
Weiterhin habe ich jetzt das Bedürfnis auf eine andere Internetplattform zu gehen um dort weitere Angebote zu studieren. Die Idee sich noch etwas weiteres zum Essen zu zubereiten ist ebenfalls gerade entstanden. Die Idee den Film weiter zu sehen , hätte ich ohne diesen Eintrag wahrscheinlich längst verworfen.

Quicky 7 Etwas konkreter

Es ging mir um die Zensur, und ich spreche ein sensibles Thema an, der
Pornographie.

Ist es ein Ideal das wir haben sollten, eben das zu verblenden was erstens
alle wissen und zweitens, die es nicht wissen, wissen sollten.
Ist es nicht sogar schädigend für eben diese minderjährig genannte Klasse
von Menschen nicht zu wissen wieso denn gerade ein schwarzer Balken über
den Genital des Mannes hängt? Was genau soll man damit bezwecken?

Natürlich, ein ausgeprägtes Schamgefühl um in Gesellschaft nicht negativ
aufzufallen und in Unterhaltungen angenehme Eindrücke zu hinterlassen.
Eben dieses Verhalten ist nur deshalb nötig, weil sich die Gesellschaft
selbst dieses vorschreibt, aus Gründen die sich nur schwer nachvollziehen lassen.

Man kann sich vorstellen, dass es hinderlich wäre für den modernen Menschen
zu jeder Zeit mit seinen reproduktiven Eigenschaften konfrontiert zu sein, weil
eben dies dazu führen könnte, dass sie ständig aktiv sind. Aber genau genommen,
ist es doch wieder nur das selbe Prinzip wie im vorhergehenden Abschnitt. Die
Verblendung macht aus dem Motiv selbst ein Sehnsuchtszustand und bringt uns dazu
unkontrolliert mit der Eigenschaft selbst umzugehen.

Ein weiterer Aspekt ist wie immer der Schutz der Jugend. Aber welch verklärtes
Bild ist das ? In einer kunterbunten, süßen Babywelt, in der alles unschuldig und
rein zu beziffern ist, passt kein Bild von kopulierenden Menschen. Es wird
gelogen wo das Zeug hält bei diesem Thema, so dass viele mit völlig falschen Vorstellungen,
und am besten mit keinem Gedanken daran in die Pubertät rutschen.
Unbehelligt dem gegenüber, ist die erwachsene Generation stolz darauf wieder ein
bisschen Moral gebildet zu haben. Insgeheim bildet sich eine Art Radikalismus,
der die herrschenden Regeln zwar anerkennt , jedoch in eigenen Wegen protestiert, die
über den Schaden eines aufklärenden Gesprächs hinausgeht und durch eine vlt. überhaupt tabu freien
, so zu sagen befreiten Verhaltenskultur vermieden hätten werden können.

Das Ursprungsthema ist für mich also nur ein Anreiz zu überlegen, wieso es gerade
diese Elemente gibt, die uns formen sollen und anpassen an einen Umgang, der anscheinend
besser für uns sein soll und dem Menschen dient. Das die Zensur vom Geschlechtsakt
nicht unbedingt das sinnvollste ist und auf eine alternde Generation zurückgeht, die sich
Fehler einräumt , die durch noch ältere korrigiert werden soll, spornt einen gewaltig zu
Überlegungen an. Das man hier aber auch andere Ansätze finden kann, die gleichsam aktuell
wie brisant sind, ist mir klar. Nur gibt es eben nur drei große Themen, und eines ist hiermit
angesprochen und diskussionsmöglich geworden.

Das Ich

Die Qualität eines geschriebenen Textes sind mir weder in Zukunft noch in der Gegenwart gegenwärtig. Sie ist eine dynamische Größe, die neben dem Schreibenden, vor allem auch seine Leserschaft bestimmt.
Ein Text , der zu seiner Zeit passt mag uns heute langweilig und überladen vorkommen mit den Motiven unserer Zeit. Hingegen ist er in Zukunft eine ausführliche Quelle oder Inspiration im Zusammenhang mit einer Neuerung, die sich in der Gegenwart niemand vorstellen konnte.

Um jedoch Entwicklung zuzulassen bedarf es einer bestimmten Interpretaionsfreiheit des Textes, falls der Autor dies wünscht. So kann er seine Zunkunft maßgeblich beeinflußen, es kann aber natürlich auch diesbezüglich keine Garantien geben. Selbst der Werbetext einer Waschpulverschachtel kann in ferner Zukunft als Zeichen , Methapher und Symbol umgedeutet bzw. erweitert werden.

Die Undeutigkeit der Sprache und vor allem des Textes, was uns so viele Probleme im Alltag bereitet, siehe ich hier als kreative Lücke, die ausgefüllt werden kann, und das vor allem in unserer Sprache auf so viele Arten. Es gibt da gute Ansätze wie das Schreiben von Kommentaren, die es erlauben ein generelles Feed-Back zu geben. Sie zeigen dem Autor, wie die Botschaft des Textes aufgenommen und verstanden wurde, und sogar das zeigt ihm bereits eine Abwandlung von dem, was ursprünglich vieleicht mal die Intention war für den Text.
Alles in allem lässt sich also deuten was man will, der Text ist dabei garnicht so wichtig. Er muss manchmal sogar nur eine gewisse Grundstimmung tragen und sofort wird er dramatisch, komisch, stimmig, sachlich oder auch langweilig, so dass niemand ihn je zu Ende ließt, es sei denn man wird oder ist veranlagt dazu.

/* Bitte ignorieren
Worum es wirklich geht ist die Entdeckung einer Sympathie im Text. Sollte es Metatext geben oder ähnliches , so gibt es sicherlich komische Zufälle und hineininterpretiertes in kreuzendem, aber vielmehr denke ich, dass ich mir hier vieles einbilde oder einbilden möchte. */

So ist Aktiona , auch eine Form von Text in ausgeführter Weise, manchmal die ehrlichste Art des Textes, der einem im alltäglichen begegnet. Vor allem die unbeholfene und unbeabsichtigte. Sie zeigt spontane Reaktionen auf unser Verhalten oder auf unser Aussehen. Es ist ehrlich, weil eigentlich unbewusst und damit nicht bewusst gesteuert durch angelerntes oder (Un-)Höfflichkeit. Diese Zeichen erschrecken einen manchmal , weil sie auch eine Seite von uns Aufdecken , die wir normalerweise nicht vermutet hätten oder weil wir eine Seite an uns interpretieren, die wir vorher nicht bedacht haben.

* Zwischeneinfluss

Die selbstinterpretierte Reaktion kann nicht interpretiert sein, bzw. die hier angedeutete unmotivierte Handlung lässt sich nicht auf Selbstreflektion anwenden. Wir können uns nicht neutral sehen, dafür beeinflußen wir uns zu sehr. Ich weiß nicht wie man genau das ausdrücken soll, aber es scheint mir, als sind wir mit uns selbst am allerwenigsten ehrlich.

*

Die Neuformung also , die wir durch andere Texte finden oder erfinden macht uns zu einem Menschen, der geformt ist. Ist das gefährlich? Die Veränderung von außen ist selbstinterpretiert, ja , aber sie ist auch von außen erst motiviert worden. Gebe ich mir nicht einmal die Chance mich zu verändern, dann ist die Veränderung selbst auch nich möglich. Hätte ich aber keine Chance mein schlechtes Ich zu ändern, könnte ich mich nicht entwickeln. Es liegt also an einem das gesunde Maß zu finden , an zuzulassender Beeinflußung, und genau dieses Wechselspiel aus Fremdeinfluss-Beeurteilung und Beeinflußung anderer, das könnte man Willen oder auch allgemeiner das Ich nennen. Finde ich, vieleicht.

Das hört sich jetzt sehr allgemein und in meinen Ohren sogar zu offensichtlich an, aber was bedeutet das. Es bedeutet, dass ich nicht wirklich entscheiden kann, wie ich genau werde, sondern ich kann nur entscheiden was ich nicht werde. Lehne ich alles ab, was man mir serviert, dann bin ich ein leeres Blatt oder vlt. sogar Nihilist, nehme ich alles an , könnte ich fanatisch werden oder unentschlossen und im schlimmsten Fall auch Nihilist. Das Mittelmaß zu finden bedeutet aber sich bewust einzuschränken ohne die Folgen der möglichen Annahme jemals kennenzulernen. Und vor allem kann ich nicht entscheiden, ob ich das wirklich werden will. Ich rede hier natürlich von grundlegender Materie. Die Prägung in frühsten Jahren ( und auch jetzt noch ) , da ich mich später ja selbst beeinfluße ( siehe Zwischeneinwurf ) .

Ähm , ja die Selbstbeinflußung basiert nur leider auf dem , was mir früher gegeben wurde und wird auch nur dadurch weiterentwickelt was mir irgendein Text ( z.Wdh. kann hier alles sein : Aktionen, Video, Ton , Gefühle ect. ) bietet. Die Persöhnlichkeitsentwicklung aus sich selbst heraus, man sagt manchmal, do it your way, ist doch dann leider nur ein Hirngespinst. Ich würde mich nicht besonders freuen wenn das war wäre. Deswegen vlt. auch der Aufruf in früheren Potst zur Revolution gegen dieses Gedankengut, aber die Möglichkeit besteht und deswegen soll das Internet damit gefüttert werden, um es darauf aufmerksam zu machen, dass auch das hier nur wiederholtes aus fremden Quellen gewonnenes ist.

Ich bemühe mich darum auch um eine möglichst offene Schreibweise mit oft verwirrend langen Sätzen, um eine Neuinterpretation zu ermöglichen, die durch Zufall evtl. hilft den Kreislauf zu durchbrechen, so dass wirklich neues entsteht. Das wäre dann der Urknall für mich.

Fernseh-Schrott

Ein sehr nüchternder Tag heute, bis das Fernsehen bemüht wurde, was ich doch so gut wie nie tue, zumindest nicht aus meinen Beweggründen heraus. Und da der Schock. Normalerweise lassen sich ja ein oder zwei öffentlich rechtliche noch nötigen mir ein zumindest einigermaßen gutes Fernsehvergnügen zu bereiten , aber heute, nichts. Zweimaliges Durchschalten durch alle Programme brachten mir garnichts.

Das lässt nachdenken, vor allem nachdem ich den hervorragenden Podcast fernsehkritik.tv, der unter gleichnamiger URL zu finden ist, angeschaut habe.

Es lässt nachdenken, wieso die Programme immer simpler werden. Der eine Rückschluss ist, dass die Menschen es schauen und dadurch ein Markt geschafft wird, der dummerweise gedeckt werden „muss“, auch wenn die Menschen das sicher anders sehen würden, hätte man eine qualitative Alternative ( kein Wunder, dass so für manch einen privaten Sender geworben wird).

In dieser einen Sichtweise sicherlich einleuchtend, doch fehlt hier der Initiator des Übels, das sich selbst verkauft. Es ist der kapitalistische Markt, der die Sender dazu zwingt runterzudrücken. Ich vermute zum Teil korrupierende Strukturen in den Senderspitzen, die dafür sorgen, dass das Budget auf dem Papier immer niedrig erscheint, damit die Produzenten der Sender ( aller Sender ) , ihr Programm extrem kostensparend daherkommen müssen. So wuchsen Ideen , die sich heute als Realität im Fernsehen bewundern lassen : Talk-Shows, Schlagershows , Gerichtsshows , Realityshows, CastingShows….

Überall spart man. Man spart an Darstellern, Kulisse, Nachbearbeitung usw. Zwischendurch schmeißt man ein bisschen etwas in Dauerlizenzen für 3 Jahre alte Filme und hat so einen 15 Jahre Sendepausenfüller, zum Teil für die besten Sendezeiten. Am beliebtesten, zeigt es sich, sind dabei wohl die drei oder mehrteiligen Filme.

Der Markt ist gedeckt. 20 : 15 Schauer + Mittagsschauerdauerglotzer + Nachrichten auf ARD oder für das junge Publikum auf RTL ( 2 ) ..

Das deutsche Fernsehen ist eine hirnaufweichende Matsche, die auf uns in der Geldgeilheit der Medienmogule, niederfährt. Ein Glück, dass es noch andere Medien gibt ,außer dem Fernsehen.

Aggro Werbung

In letzter Zeit muss ich ständig bei überzogener und absolut aggressiver Werbung lachen, die sich andere ausgedacht haben , weil sie in brachialer Weise die konstituierten Klischees bestimmter Produkte , die in immer gleicher Art und Weise beworben werden, darstellen .

Hier ein mehr als treffendes Beispiel :

http://player.ordienetworks.com/flash/fodplayer.swf

Powerthirst – watch more funny videos

Wieso der Mensch kein Stein ist.

Natürlich ist der Mensch kein Stein. Er ist etwas, das sich bewegt aus eigenem Antrieb heraus und er kann Dinge erkennen und darauf reagieren und er kann sich äußern und er kann zuhören.

Der Stein kann das alles nicht, aber das ist für viele noch nicht der endgültige Unterschied. Ein großer Unterschied ist, dass der Mensch fühlen kann und der Stein kann das ganz sicher nicht. Der Stein definiert sich fast schon dadurch, dass er nicht fühlen kann. Man benutzt ihn zur Charakterisierung um genau diesen Umstand auszudrücken.

Es gibt trotzdem Menschen die sich in dem Stein eher sehen, als in ihrem Spiegelbild. Das kommt davon, da sie sich selbst nicht so sehen, wie der Spiegel sie darstellt. Sie sehen im Stein eine unerschütterliche Ruhe oder sie sehen in dem Stein eine Gewissheit, dass es auch Morgen geben wird, sie sehen ein ästhetisches Auftreten oder / und eine klare Intelligenz, die so offensichtlich ist, dass sie das ureigenste von allem kennt und dadurch unfehlbar wird.

Was der Stein ist, das sehen wir in ihm, so wie es uns gefällt. Wenn der Stein jedoch ein Gebäude trägt oder wenn ein Stein einen Panzer trifft oder ein Stein eine Mauer bildet, dann sehen wir nicht mehr den Stein, sondern das Gebäuder oder den Panzer oder die Mauer. Der Stein ist das Wichtigste in der gesamte Komposition, aber wir sehen ihn nicht mehr. Wir emotionalisieren den Stein nicht mehr sondern das was aus ihm geworden ist und genau das macht deutlich wie wichtig nicht der Stein an sich ist, sondern das , was er darstellt.

Der Sinn des Steins ist das wichtige, nicht was wir in ihn spiegeln wollen, denn ein Spiegelbild hällt weder Gebäude aufrecht noch hällt es eine Mauer am stehen nocht kann es eine Revolution auslösen.

Und das ist es, was ich sagen wollte.

Warum Männer in allem besser sind.

Ich wollte diesen Eintrag nicht schreiben,
weil er mich so sehr an gewisse Stand-Up Comedy erinnert, welche mir überhaupt nicht gefällt, jedoch waren die vorangehenden Überlegungen zu dem Thema so unwahrscheinlich, dass ich mich selbst wundere, wieso am Ende doch ein nachvollziebares Ergebnis entsprang.

Die Grundbehauptung ist eine Anlenung an das Vermächnis des Arthur Schopenhauer, und die Sicht , die grundkonservativ in Beziehungen zwischen Mann und Frau war. Noch heute wird eine Abwandlung seines Namens gerne genutzt um diese Unpässlichkeit darzustellen. Jedenfalls geht die Behauptung ungefähr so :

“ Männer können alles und Frauen sind dazu da um Kinder zu kriegen. “

Ich behaupte einfach mal, dass das wahr sein muss.

Warum ist das wahr ? Nun dazu muss man ein wenig ausholen. Wenn wir uns nämlich den ersten Teil anschauen : „Männer können alles .. „, dann fällt auf, das nicht wirklich definiert ist, was genau denn der Mann besser kann , oder überhaupt. Es ist einfach durch den universellen Platzhalter „alles“ gesetzt worden. Diese Ungenauigkeit und dieser gleichzeitig universelle Anspruch ist eigentlich nicht zu ereichen, hätte der Mensch nicht eine wunderbare Eigenschaft, die des Lernens.

Der Mensch kann sich aus allem in alles wandeln, zumindest im Kongitivem Bereich, im physischen ist das nicht immer ausgeschlossen, für manche Menschen aber eine unzumutbare Belastung. Die Zeit, die investiert werden muss, ist allerdings, im Vergleich zur physischen Belastung , bei der geistigen Weiterbildung ungleich größer.

Nehmen wir diesen Grundsatz, dass jeder Mensch sich alles beibringen kann, dann sind wir auf einmal wieder bei meiner Voraussetzung und sehen, dass der Mann dieses Kreterium wunderbar erfüllt. Die Frau scheint das nicht zu haben. Sie hat im Gegenteil, viel weniger anzubieten und das ist noch nicht einmal von geistiger Natur, sondern von reihn physischer. Das Kind wird schließlich geboren und wenn man nicht besonders interveniert, dann unabdingbar.

Ist das nicht seltsam ? Der Mann erfüllt einen universellen Anspruch und die Frau einen speziellen. Eigentlich sprechen wir aber doch in dieser Aussage vom speziellen. Wir sagen ja das aus, was der Mann ausschließlich kann und das was die Frau ausschließlich kann. Kann der Mann denn nichts spezielles ?

Gut werden einige sagen, der Mann ist unabdingbar für die Fortpflanzung. Das stimmt. Aber ist es nicht ungleich unwichtiger bei der wirklichen Geburt, dass ein Mann existiert ? Der Mann ist nur in einem Bruchteil der gesamten Prozedur wichtig und wenn man jetzt argumentiert, dass der Mann in einem gewissen Zeitraum garnicht mehr nötig sein wird (genetisches Potenzial ist heute nicht nur aus einer männlichen Geschlechtszelle zu bekommen sondern aus jeder Zelle ) , dann ist es auf einmal ziemlich still.

Dann nämlich hat der Mann garkeine speziellen Eigenschaften mehr. Dann ist auf einmal die Frau über dem Mann. Dann müsste es heißen :

„Die Frau kann Kinder kriegen, und der Mann muss garnichts.“

Zum einen befreihend für den Mann. Er muss garnichts. Er kann alles ( Ausnahme Kinder kriegen ), aber dass kann die Frau ja auch. Das ist oben deffiniert durch den universellen Anspruch des Lernens ( Menschen können lernen). Die Männer sind ziemlich sinnlos geworden in der Beziehung zumindest.

Wie im vorhergehenden Eintrag zu lesen, ist der Mann für sich selbst natürllich keineswegs sinnlos, den Sinn kann er sich jederzeit selbst schaffen. Das ist ja das schöne am Menschen.

Aber in der ganz oben genannten Beziehung scheint der Mann eine Ausrede zu suchen, die so fadenscheinig ist, dass sie eigentlich leicht zu umgehen ist, jedoch ist sie absolut notwendig, da sonst jede Beziehung ihren halt verlieren würde. Es ist ja nicht einmal eine deskriminierung, es wird nur ausgelassen, dass die Frau das ja auch kann. Vermutlich wird das getan, damit ein Gleichgewicht beibehalten wird, welches sich durch die Güte und durch das Erkennen beider Teile zueinander entwickelt hat.

Diese Ansicht ist , wie ich weiß sehr eindimmensional. Sie berücksichtig kaum die eigene Sinngebung, noch die Beziehung, die ja aus soviel mehr besteht , als aus der Genetik, noch die „Geheimnisse der Liebe (das Göttliche)“ .

Aber der Anspruch des ersten Statements war ja auch nicht viel höher.

Also um zu einem Schluss zu kommen, ist der Satz in voller Länge so zu nennen :

„Männer können alles, und Frauen sind dazu da um Kinder zu kriegen und können eigentlich auch alles, wollen jedoch das Gleichgewicht der Beziehung bewaren und stellen das deswegen nicht so groß heraus, wobei dem Mann dieser Aspekt eingeräumt werden muss, weil er sonst nichts anderes hätte, was hier jedoch auch nicht erwähnt werden soll. “

Nebenbei wäre der Satz auch viel zu lang :=)

Das Leben hat keinen Sinn

Das Leben hat keinen Sinn, also müssen wir ihm einen geben. Sich darauf zu verlassen, dass andere das für einen tun ist ein Trugschluss.

Sollte ein anderer das nämlich für dich tun, dann ist das zwar des anderen Sinn , jedoch in keinster Weise, der deiner. Er hat seine Sinngebung erfüllt und ist damit sinnvoll. Du jedoch verbleibst in einem Sinn, der von außen passiv an dich herangetragen worden ist.

Wahrer Sinn entsteht nur aus einem selbst. Da kann natürlich eine Überschneidung erfolgen von dem einen oder dem anderen Menschen, aber er muss von dir selbst bestimmt werden, mit Argumenten, die du selbst abwägen musst.

Wenn du das alles getan hast, also Abwägen , Vergleichen und damit Entschieden, dann kommt es darauf an, alles daran zu legen den Sinn zu erfüllen. Es ist ein fortgeschrittener Egoismus, aber auch das Fehlen des solchen , kann dein Sinn sein. Es muss auch nicht so sein, dass in deinem Leben dein Ziel erreicht werden kann. Das Ziel kann auch sehr weit in der Zukunft liegen. Es kann auch eine unendliche Aufgabe sein.

Ein weiterer Sinn wäre auch , sich möglichst keinem Sinn , also keiner Aufgabe hinzugeben. Die Frage ist nun, ob das wirklich einfacher ist , als einen konkreten Sinn zu erfüllen.

Stark zu differenzieren ist hier der selbstgeschaffene Sinn vom Schicksal oder anderen Märchen. Dieser fremdgegebene Sinn ist wie bereits erwähnt kein Sinn, der aus dir entsteht, sondern ein Außeneffekt auf dich, den du ohne Nachdenken akzeptierst, einfach nur aus der Begründung heraus , dass du keine Wahl hast.

Das ist falsch, falsch , falsch !!! Jeder Mensch kann sich seinen Sinn selbst geben. Er ist nicht daran gebunden nach Moral, Ethik, Gesetzen, Gründen und / oder Lügen zu leben, sondern nur an seine eigene Zielsetzung, die er mit sich selbst ausmachen und begründen muss. Kein anderer Aspekt spielt eine Rolle. Im extremen ist nicht einmal das Leben selbst wichtig, wenn man seinem Leben einen Sinn geben will, denn auch ein verwirktes Leben, absichtlich verwirkt ist eine bewusste Entscheidung, die sich als Sinn darstellen lässt, die der Mensch selbst so gewollt hat.
Stellen wir Wille und Entscheidung und damit Freiheit an oberste Stelle, dann ist der atheistische Tod auch nicht mehr schlimm. Ist es doch der höchste Wunsch dieses Menschen nicht mehr in den Himmel zu kommen, sondern sein Ich zu entfalten und genau das ist es was in Ewigkeit fortleben sollte: Die Erinnerung an einen Menschen, der das geschafft hat, dass er sich als seinen persönlichen Sinn erkohren hat, sein Grund zu leben und nicht, wie es so viele tun, an einen guten Menschen, der jetzt im Himmel ist, weil er ja so gut war.

In vielerlei Hinsicht erinnert mich das nun eher an eine sehr vermoralisierte Fassung des Lebenssinnes. Die Frage stellt sich nun , ob wir das Individuum mehr betrachten sollten als alle.

Woher wir wissen, was wir wollen.

Das Verlangen nach eigener Erfaltung soll im Menschen so tief liegen, dass es seit seiner Geburt geprägt wird. Die großen Wünsche werden also in einem Alter gebildet, in dem es nicht möglich ist vernünftige Abwägungen zu machen, ob das Gewünschte sich wirklich als Gewünschtes offenbart.
Zumindest wenn man vom logischen Standpunkt aus betrachtet, dass ein Feuerwehrauto als 7 jähriger eine tolle Sache wäre, so ist es mit 43 doch eher unhandlich und nicht haltbar.
Aber ist ein Wunsch denn dann immer unlogisch ? Nein, sage ich, da der Wunsch an sich nicht der Logik obliegt, oder vlt. sogar die Logik in diesem Fall einer so starken Schwankung unterliegt, dass sie sich selbst nicht mehr gerecht wird.
Als Beispiel sei das Feuerwehrauto genommen.
Ein Bänker, der in Frankfurt in einer 2 1/2 Zimmer Wohnung zur Miete wohnt wird kaum Freude daran haben, ein Rettungssanitäter mit Haus in den Vororten von Hamburg jedoch hat gute Chancen eventuell diesen Traum real werden zu lassen.
Der Traum an sich , oder der Wunsch ist also ein Ausdruck vom gebildetetem Interesse oder besser noch eine impulsive Auswahl, die wir bei einem überreichem Angebot auswählen.
Dadurch, und durch die Fähigkeit unser Leben zu gestalten führt zu einer Ausrichtung an dem Wunsch und an dem Willen. Hätten wir nicht die Fähigkeit zur Entscheidung, also die Fähigkeit zu bestimmen, was unser innerstes am sehnlichsten wünscht, dann werden wir ziellos, dann können wir auch nichts schaffen, dann sind wir nicht mehr Mensch.
Die Welt ist voll von solchen, die keinen inneren Wunsch mehr haben.
Wie kann das passieren ? Es liegt vieleicht an dem Überangebot, welches eine Auswahl erschwert oder unmöglich macht. Eventuell entscheidet man sich auch und kann diese aber nicht verfolgen, weil wir von jeder Seite mit Vorschlägen vollgepumpt werden; mit Vorschlägen und Konventionen.
Es gibt Richtlinien, Gesetze und moralische Verhaltensweisen. Diese sind unangefochten Sinnvoll. Aber ein Trend, ein Gruppengefüge und ein massenmarktorientiertes Geschäftsmodell verschleiern das eigene Wunschbild. Diese Dinge drängen an ihre Stelle und möchten dort auch möglichst lange bleiben. Alles im Sinne des Kapitalisten.
Die Frage ist, ob wir mit der Ersatzbefriedigung noch als Mensch gelten, oder als Ersatzmensch, der nach Anleitung kocht, arbeitet, träumt und atmet.