Die Kurve

Ja. Die Kurve existiert. Sie beschreibt das grundlegende Verhalten aller Auswirkungen auf ein Leben. Die Auswirkung ist zunächst klein, wird größer und erreicht dann irgendwann ihren Höhepunkt. Von diesem Höhepunkt an fällt die Kurve und ist unaufhaltbar.

Nun war es lange Zeit meine Ansicht und sie wurde oft als sehr pessimistische Ansicht gedeutet. Ich dachte darüber nicht nach. Die Kurve so wie sie ist, ist nichts was man Anschauung nennen sollte, sondern für mich Fakt.

Was den Pessimisten entgehen könnte ist, dass sie nie wissen können wo sie sich in der Kurve finden und viel wichtiger, sie können auch nicht wissen ob diese Auswirkung nicht Teil einer größeren Auswirkung sind. So kann also eine Kurve zu Ende gehen, aber das heißt nicht, dass die größere Kurve am Ende ist. Sie könnte noch ganz am Anfang stehen.

Anfang, Ende, Mitte

Auch wenn es mir so vorkam, dass folgende Stufen der Handlung immer nur mit dem Wort „müssen“ beschrieben werden konnten, so kommt mir jetzt eine andere Deutung viel sinnvoller vor.

Nämlich ist der Anfang einer Handlung das Wollen. Es ist ein Gefühl von Drang, der sich zwar wie ein müssen deuten lässt, sich aber nicht wie dieser anfühlt.

Am Ende dann kommt das echte müssen. Hier muss man aufhören. Es ist bezeichnend für das Ende und sollte nicht so genannt werden, verhielte es sich anders.

Dazwischen ist der Große MischMasch. Es ist nicht sicher ob die Ausführung oder eher das Erleben der echten Handlung gewollt oder zwangsweise so verläuft. Es würde mich auch wundern, wenn jemand eine klare Antwort darauf hat.