Verantwortung ?

Es sind anscheinend zwei Möglichkeiten zugegen, die einen dahinführen könnten, was ich gleich beschreiben möchte.
Die allumfassende schließende Folge die darum wieder zur nächsten Folge führt ist die Langeweile. Sie entsteht durch den Vergleich von einem Menschen zum nächsten und ist im extrem Fall absolut relativ und nicht objektiv zu fassen.
Sie ist ebenso relativ entstanden.
So sehen manche ihr Leben zugepackt mit dröger eintöniger Beschäftigung, welche sich in immer gleichem Rythmus widerholt und Zeit stiehlt. Das sieht der Mensch nicht gern, scheint es vor allem so als könnten die anderen Menschen rundherum ihr Leben abwechslungsreicher gestalten. Es schämt uns manchmal , dass wir so ein langweiliges Leben haben.
Manch andere hingegen sehen ihr Leben in einer Weise die etwas schwieriger nachzuvollziehen ist. Ihr Leben ist keineswegs ausgelastet , weil jeder Ansatz der zur Auslastung führt erträngt wird durch den nächsten. Sie sind am verzweifelsten, weil sie ihr Leben gestalten wollen es aber genau aus diesem Grund nicht können.

Die beiden Typen Mensch, die ihr Limit erreicht haben in jeder Hinsicht, wollen nur noch eins. Sie möchten unverantwortlich sein. Sie wollen den Kontrollverlust. Jed einer kommt irgendwann an den Punkt, an dem sie ihrer eigen überdrüssig werden, weil sich sich unfähig fühlen selbst dafür einzustehen. Dann sehnt sich ein Volk nach einen Führer, ein Mensch nach einer Vaterfigur und alle fragen nach Gott oder Drogen.

Objekte im Raum

Das ist wieder ein bisschen abstrakter :

Stellen wir uns einen Raum vor. Der Raum hat keine bestimmte Form, ist aber begrenzt. In diesem Raum gibt es nichts, weder Objekte noch Luft oder gar Licht. Wir können trotzdem alles sehen, was in diesem Raum vor sich geht. Das ist die Voraussetzung.

Wir stellen nun , weil wir es können, in diesen Raum ein Objekt. Von mir aus ein Würfel oder eine Kugel. Das Objekt ist nun in unserem Raum ein Charakteristika geworden. Wir sind in einem Raum, gefüllt mit einem Objekt von wohl definierter Größe, Form, Farbe, Temperatur, Oberflächeneigenschaft und so weiter. Der Raum ist einzigartig geworden durch die Fülle von spezialisierten Eigenschaften, die sich durch seine Füllung ergeben. Dafür verantwortlich ist also das Objekt. Der Raum ist reicher geworden, könnte man auch sagen.

Dann stellen wir, weil wir es können, in diesen Raum ein weiteres Objekt. Es muss sich vom vorhergehenden Objekt unterscheiden. Es darf sich in keiner Eigenschaft dem vorhergehenden ähneln, außer dem, dass es sich auch um ein Objekt handeln muss, mit mehreren Eigenschaften, welche es ausmachen. Der Raum wird nun neu definiert. Er besteht nun aus zwei Objekten, welche den Raum nicht mehr absolut beschreiben können, sind es doch zwei unterschiedliche Dinge ( Objekte ) mit absolut unterschiedlichen Charakteristika.
Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Entweder ist der Raum reicher geworden oder er ist ärmer geworden. Aber wie entscheiden ?

Was ist nun mit dem Raum geschehen. Ich meine dabei mit reicher geworden, dass er ein Objekt hinzugewonnen hat. So wie im ersten Fall, in dem der Raum auch reicher geworden ist.
Die neue Situtation beraubt den Raum jedoch auch seiner Einzigartigkeit , die sich nur durch sein erstes Objekt mit einer bestimmten Eigenschaftengruppe hat ergeben können. Wie fühlt sich der Raum wohl im Angesicht dieser Frage ? Würde der Raum vieleicht wieder lieber leer sein, wie ganz zu Anfang ?
Oder ignoriert er sich selbst und entfremdet sich mit weiteren Objekten, die ihm seine Identität klauen. Denkt er überhaupt so ? Kann er überhaupt denken, denn es ist ja nur ein Raum und wenn er es tut, fragt er sich vieleicht nach dem Grund wieso ein weiteres Objekt gekommen ist, wo es doch mit dem ersten gut funktioniert hat? Der Raum fragt sich auch woher diese Objekte kommen. Fühlt er sich bereichert oder betrogen von diesem Ursprung? Projeziert er gar die Existenz einer (Un-)Einzigkeit auf sich selbst und erweitert seine Denkweise damit ? Lernt der Raum aus dem Ursprungsgebenen Lehrer oder überprojeziert er dann nur. Vieleicht reicht auch der rationellste Ansatz und er ignoriert einfach die Objekte bzw. spielt sich zu Objekten runter. Sie sind da und fertig, er verfügt darüber, indem er sich ihre Eigenschaften aufschreibt und die Unterschiede festhällt. Vieleicht favorisiert er eines der beiden Objekte und das andere setzt er herab in seiner Gunst. Er nimmt die beiden als Beispiele für sein eigenes Zweifeln und richtet sich Werte ein.

Egal was der Raum tut. Er kann nicht mehr mit und nicht mehr ohne sich.

Wieso der Mensch kein Stein ist.

Natürlich ist der Mensch kein Stein. Er ist etwas, das sich bewegt aus eigenem Antrieb heraus und er kann Dinge erkennen und darauf reagieren und er kann sich äußern und er kann zuhören.

Der Stein kann das alles nicht, aber das ist für viele noch nicht der endgültige Unterschied. Ein großer Unterschied ist, dass der Mensch fühlen kann und der Stein kann das ganz sicher nicht. Der Stein definiert sich fast schon dadurch, dass er nicht fühlen kann. Man benutzt ihn zur Charakterisierung um genau diesen Umstand auszudrücken.

Es gibt trotzdem Menschen die sich in dem Stein eher sehen, als in ihrem Spiegelbild. Das kommt davon, da sie sich selbst nicht so sehen, wie der Spiegel sie darstellt. Sie sehen im Stein eine unerschütterliche Ruhe oder sie sehen in dem Stein eine Gewissheit, dass es auch Morgen geben wird, sie sehen ein ästhetisches Auftreten oder / und eine klare Intelligenz, die so offensichtlich ist, dass sie das ureigenste von allem kennt und dadurch unfehlbar wird.

Was der Stein ist, das sehen wir in ihm, so wie es uns gefällt. Wenn der Stein jedoch ein Gebäude trägt oder wenn ein Stein einen Panzer trifft oder ein Stein eine Mauer bildet, dann sehen wir nicht mehr den Stein, sondern das Gebäuder oder den Panzer oder die Mauer. Der Stein ist das Wichtigste in der gesamte Komposition, aber wir sehen ihn nicht mehr. Wir emotionalisieren den Stein nicht mehr sondern das was aus ihm geworden ist und genau das macht deutlich wie wichtig nicht der Stein an sich ist, sondern das , was er darstellt.

Der Sinn des Steins ist das wichtige, nicht was wir in ihn spiegeln wollen, denn ein Spiegelbild hällt weder Gebäude aufrecht noch hällt es eine Mauer am stehen nocht kann es eine Revolution auslösen.

Und das ist es, was ich sagen wollte.

Ich mag keine…

Extremisten. Das sollte aus den vorherigen Blogs herausscheinen, oder auch nicht. Sie verfolgen zwar ihr eigenes Ziel, wie ich das ja verlange in einem vorhergehenden Post, aber sie missachten dabei die Möglichkeiten, die sich durch ihre Wahl ergeben und oft ist auch das was sie wählen nicht gut überlegt, sowie ein Sinn nunmal gut überlegt sein soll.

Niemand muss übrigens mit der Geburt einen Sinn finden. Das möchte ich ganz klar verneinen, weil es sich ja schon ohne Begründung lächerlich anhört und ich veralgmeinern möchte, dass ein Sinn im Laufe des Lebens bestimmt werden sollte.

Da die Sinnfindung das Wichtigste im Leben ist, ist es töricht, sich in eine Richtung zu verbeissen. Es bedeutet eigentlich, dass man sich isoliert und alles andere von vornerein außer Acht lässt. Nur damit klar ist, was ich für Extremismuss halte. Andere sind da vieleicht anderer Meinung.

Weshalb ich denke, dass Extremisten wichtig sind ? Sie erinnern daran, dass es noch mehr gibt, als man sich vorstellen könnte. Eigentlich müssten zwei Extremisten, würden sie sich gegenseitig anschauen erkennen, dass es eine andere Ansicht der Dinge gibt und selbst zu nicht Extremisten werden und zwar instant ^^ — .

Außerdem sorgen sie dafür, dass sich die Menschen in ihrer Mitte wohlfühlen. So wie ich.

Ich bitte um Korrektur, falls ich falsch liegen sollte!

Das Prinzip der Schwingungen

Alles schwingt, ständig, asynchron zueinander.

Die Urbanisierung schwingt vom Land zur Stadt und von der Stadt zum Land.

Das Gehaltsniveau schwingt zwischen westlichen Ländern Europas und östlichen Ländern Europas hin und her.

Die Gerechtigkeit die einem wiederfährt scheint unter, manchmal sogar überentwickelt.

Das Meer schwingt auf und ab.

Die Handyklappe geht auf und zu, wie auch die Tür.

Die Sonne geht auf und unter.

Der Mensch wird müde und er wird wach.

Die Matheübung ist katastrophaler verlaufen als das Testat.

Chancen kommen und gehen. Chancen werden genutzt und Chancen bleiben ungenutzt.

Nichts ist von dauer, alles schwingt, alles kehrt wieder zurück und nichts ist ständig.

Wieso ist das so ?

Nun die naturalistischen Themen in dieser Sammlung sind von Gesetzen bestimmt, die nunmal nichts anderes als Veränderung beschreiben und wenn die Gesetze das tun können und wir nicht von Konstanten sprechen, dann ist eine Änderung des Naturphänomens unumgänglich. Das ist bezogen auf den Mond, das Meer und die Sonne.

Urbanisierung und das Gehaltsniveau sind voneinander abhängig. Sind besonders viele Menschen in die Stadt gezogen, dann mindert das das Gehalt, da an den Firmenstandorten zu viele Arbeitskräfte sind. Die Stadt fängt an Slums und Armenviertel zu enthalten, was die Oberschicht dazu bewegt raus aufs Land ( bzw. sogar in andere Länder ) mit weniger Menschen , bzw. mit weniger Menschen mit Anspruch zu ziehen, oder einfach weil das Land einem gefällt.
Diese Arbeitsplätze ziehen wieder Menschen an und es kommt zur partiellen Entstätterung ( nenn ich es mal ). Mit einher geht jedoch auch ein Infrastrukturverlust einher und im Falle des unterpreviligierten Volkes sogar ein Sozialaufbruch, so dass die einst günstigen Arbeiter genau so teuer oder teurer werden als die Städter.

Die Handyklappe muss auf gehen, weil wenn sie nicht aufginge, dann wäre es kein Handy, was ich in der Hand halte, sondern ein zweckloses Ding, welches ohne speziellem Sinn entstanden wurde. Es bildet sich eine Sehnsucht in der Betrachtung dieses Gegenstandes nach Sinn. Wir wollen dem ganzen einen Sinn geben, damit es weiter existieren darf , und wenn es nur ein Symbol für Müßigang und Faulheit wird. Die Handyklappe muss deshalb auf gehen. Sie ist das innere Bestreben des Menschen nach Sinngebung. Man kann sie auch schieben.

Gerechtigkeit , Chancen und die Matheübung stehen in einem Kontext zueinander. Gehe ich in eine Matheübung und möchte vorrechnen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich erfolg habe, wenn ich die Lösung vorbereitet habe. Ist die Lösung hingegen nicht vorbereitet worden, wie in meinem Fall, ist die Wahrscheinlichkeit niedrig, und vor allem unfair gegenüber anderen, die sich schon lange mit dem Problem beschäftigt haben, aber aus Gründen nicht vorrechnen können. Chancen gehen und kommen bedeutet, dass ich die Chance wieder bekommen werde und , dass ich mein persöhnliches Empfinden und vor allem mein Selbstempfinden nicht von Einzelsituationen abhängig machen sollte, die sowieso unfair waren. In dem Testat habe ich abends dann ein Problem gelöst, was mir unlösbar erschien, wie auch in Mathe 1 Tag zuvor geschehen.

Alles gleicht sich also aus, vieles hat der Mensch davon besetzt und manches ist auch natürlich, aber da der Mensch ein der Natur entsprungenes Wesen ist, ist es nicht verwunderlich, dass es sich in diesen natürlichen Kreislauf von hin und herschwingen einfügen möchte. Es ist nach dem finden von Sinn das zweit-stärkste Bedürfniss des Menschen.

Selbstverwirklichung

Die Idee , dass ein Mensch in seiner Freiheit uneingeschränkt ist und seine einzige Verpflichtung die seiner selbst gilt ist sehr schön und sehr anstrengened zu gleich. Diese Art von Leben führt dazu, dass der Mensch sich selbst in nicht allzu aufmerksamen Augenblicken selbst aus den Augen verliert, sogar sein Ziel in Richtungen abschweift, die für ihn leicher zu ereichen sind und deswegen auf einmal angestrebt werden. Er belügt sich selbst . Das ist die eine Art sein Ziel zu verlieren.

Die andere ist , dass man seine Ergebnisse nur vorspielt und das Ereichte eigentlich nur eine temporäre Illusion ist, die so perfekt sein kann, dass sie nicht zwischen Realität und Fiktion unterschieden werden kann , da dem Belogenen ( oder dem sich selbst Belügten ) der große Überblick fehlt. Dieser Überblick nämlich ist es , den der Mensch zu jeder Zeit waren muss.

Somit bildet sich langsam eine Art Lehre heraus, die sich in diesem Blog bildet, beginnend mit dem Setzen eines Sinns, wobei die Verhaltensregel „Behalten den Überblick“ nicht zu missachten ist.

Dieser Sinn ist dabei der Dualität des Seins unterworfen, so dass es für alles was man tut auch ein Gegenteil gibt, so dass es alles gibt, was die Idee eines freien Willens natürlich fördert.

Begrenzt ist der Mensch in seiner Fähigkeit nicht alles überblicken zu können, aber was kann man dagegen tun?
Soll man den Rahmen seines Sinns klein halten ? Dadurch wäre jedoch die Unendlichkeit eingeschränkt.
Oder soll man dieses Kriterium missachten ? Wie oben gesehen geht das nicht, weil dadurch der gesetzte Sinn verfälscht werden kann.

Es scheint , dass die mir einzig akzeptable Lösung ein sehr langsames und behutsames Vorgehen ist. Dieses muss ständig abwägen, damit es weder das Ziel noch den Überblick verliert. Das dies einztweilen mal passieren kann ist soweit nicht schlimm, wie man sich immer wieder darauf besinnt , alles zu hinterfragen und sich nie auf allgemeingültige Antworten verlässt, dann ist es erst möglich sein Leben zu leben.

Das Leben hat keinen Sinn

Das Leben hat keinen Sinn, also müssen wir ihm einen geben. Sich darauf zu verlassen, dass andere das für einen tun ist ein Trugschluss.

Sollte ein anderer das nämlich für dich tun, dann ist das zwar des anderen Sinn , jedoch in keinster Weise, der deiner. Er hat seine Sinngebung erfüllt und ist damit sinnvoll. Du jedoch verbleibst in einem Sinn, der von außen passiv an dich herangetragen worden ist.

Wahrer Sinn entsteht nur aus einem selbst. Da kann natürlich eine Überschneidung erfolgen von dem einen oder dem anderen Menschen, aber er muss von dir selbst bestimmt werden, mit Argumenten, die du selbst abwägen musst.

Wenn du das alles getan hast, also Abwägen , Vergleichen und damit Entschieden, dann kommt es darauf an, alles daran zu legen den Sinn zu erfüllen. Es ist ein fortgeschrittener Egoismus, aber auch das Fehlen des solchen , kann dein Sinn sein. Es muss auch nicht so sein, dass in deinem Leben dein Ziel erreicht werden kann. Das Ziel kann auch sehr weit in der Zukunft liegen. Es kann auch eine unendliche Aufgabe sein.

Ein weiterer Sinn wäre auch , sich möglichst keinem Sinn , also keiner Aufgabe hinzugeben. Die Frage ist nun, ob das wirklich einfacher ist , als einen konkreten Sinn zu erfüllen.

Stark zu differenzieren ist hier der selbstgeschaffene Sinn vom Schicksal oder anderen Märchen. Dieser fremdgegebene Sinn ist wie bereits erwähnt kein Sinn, der aus dir entsteht, sondern ein Außeneffekt auf dich, den du ohne Nachdenken akzeptierst, einfach nur aus der Begründung heraus , dass du keine Wahl hast.

Das ist falsch, falsch , falsch !!! Jeder Mensch kann sich seinen Sinn selbst geben. Er ist nicht daran gebunden nach Moral, Ethik, Gesetzen, Gründen und / oder Lügen zu leben, sondern nur an seine eigene Zielsetzung, die er mit sich selbst ausmachen und begründen muss. Kein anderer Aspekt spielt eine Rolle. Im extremen ist nicht einmal das Leben selbst wichtig, wenn man seinem Leben einen Sinn geben will, denn auch ein verwirktes Leben, absichtlich verwirkt ist eine bewusste Entscheidung, die sich als Sinn darstellen lässt, die der Mensch selbst so gewollt hat.
Stellen wir Wille und Entscheidung und damit Freiheit an oberste Stelle, dann ist der atheistische Tod auch nicht mehr schlimm. Ist es doch der höchste Wunsch dieses Menschen nicht mehr in den Himmel zu kommen, sondern sein Ich zu entfalten und genau das ist es was in Ewigkeit fortleben sollte: Die Erinnerung an einen Menschen, der das geschafft hat, dass er sich als seinen persönlichen Sinn erkohren hat, sein Grund zu leben und nicht, wie es so viele tun, an einen guten Menschen, der jetzt im Himmel ist, weil er ja so gut war.

In vielerlei Hinsicht erinnert mich das nun eher an eine sehr vermoralisierte Fassung des Lebenssinnes. Die Frage stellt sich nun , ob wir das Individuum mehr betrachten sollten als alle.

Was sind Aussagen ?

Aussagen sind Zustandswechsel, wenn eine Voraussetzung erfüllt wird. Die oberste Ebene der Voraussetzung ist die Frage ob sie ganz oder garnicht erfüllt werden muss. Dannach könnte man unterscheiden zwischen ganz und garnicht ganz oder garnicht ganz und garnicht ganz. Man könnte auch alles einfach zu garnicht ganz garnicht und garnicht ganz auf die höhe treiben. Aber alles ist mit und, garnicht und ganz dazustellen.

Ist die Vorraussetzung erfüllt, dann wird ein Zustand gewechselt. Auch dieser Zustandswechsel lässt sich mit den drei Vorgaben zeigen. Zustand A -> Zustand B. Der erste Zustand ganz und der zweite Zustand ganz.
oder Der erste Zustand garnicht und der zweite Zustand garnicht…. und so weiter.

Was aber ist wenn der Zustand nicht wechseln will, also wenn wir von Zustand A -> B für -> eine verweigerung erhalten, obwohl die Vorraussetzung ( wie auch immer sie gelauten hat ) wahr ist ? Ist der Wille der sich dort zeigt absolut losgelöst von jeder Logik ? Ich kann ihn nicht mit den drei kleinen Symbolen darstellen. Ich könnte nur eine Regel erstellen, nachder sich der Wille aber nicht richten muss. Selbst im genannten Beispiel , also die nichterfüllung garnicht, würde wieder ignoriert werden. Es muss nichtmal zur einfachen Verweigerung des Wechels kommen, es kann auch einfach ein anderer Zustandswechsel erfolgen. Einer der garnicht vorgesehen war, einer , der die Komplexität so hochtreibt, dass es doch erstaunlich scheint, dass der Wille es so schnell geschafft hat von den simplen Vorgaben ( ganz, garnicht, und ) eine solche Vielfalt an Möglichkeiten herzustellen.
Der Wille ist also zum einen unglaublich logisch und zum anderen unglaublich unlogisch.
Die Logik bezieht sich dabei auf das Ergebnis , also auf die Alternative und die Unlogik auf den Umgang mit der Vorraussetzung.
So kann aus dem Unlogischsten, also dem absolut falschen und nicht nachvollziehbaren immer noch etwas so brilliantes entstehen, dass wir uns wundern, wie es sein kann ?

Nun ja das liegt in der Sache selbst. Es ignoriert die Vorraussetzung ( logische es produzieren logische Dinge ) und erfindet einen neuen Ausgang ( überaus brilliant bis nicht nachzuvollziehen ).

Von den

meisten Menschen erwartet man manchmal ein Verhalten, welches man noch nie gesehen hat. Dieses Verhalten ist zum Teil entstanden weil man sich vorher eine Meinung über den Menschen gemacht hat ohne jeden Kontakt, oder weil man durch Kontakt zu einer Meinung gekommen ist, die sich jedoch zur jetzigen Situation als falsch bewahrheitet.
Oft überrascht es einen dann und man ist vieleicht nicht darauf vorbereitet, dass ein Mensch so ist, wie man ihn gerne hätte. Andernfalls ist man enttäuscht oder vieleicht auch froh darüber, jedoch geschieht auf jeden Fall ein Wandel, abgesehen davon, dass man sicher ist, ob denn der Mensch in der entscheidenen Situation überhaupt eine verlässliche Verhaltensinformation abgibt.
Ist man ein positiv veranlagter Mensch, wenn man immer wieder das Gute im Menschen sehen will , auch wenn er einem immer wieder das Gegenteil beweist?
Ist man ein dummer Mensch , wenn man immer wieder das Gute im Menschen sehen will, auch wenn er einem immer das Gegenteil beweist ?
Ist man ein schlechter Mensch , wenn man immer das Gute in allem sehen will und das Schlechte ignoriert ?

Abgesehen davon ist man aber doch ziemlich allein. Ich kann einen Menschen ständig sehen, alles mit ihm machen und habe trotzdem immer nur das, was ich in ihm sehen will. Ist es das Gute, das ich mir vorstelle, das was im Leben eigentlich fehlt, so dass ich in Wirklichkeit vom Schlechten umgeben bin, dem ich jedoch überdrüssig werde ?
Oder man ist allgemein zu wertend. Man könnte fragen , wieso ich in alles eine Wertung setze und man könnte behaupten, dass mich bestimmte Dinge nichts angingen, dass ich meinen Mund zu halten habe und dass mich das nicht zu kümmern brauch.

Und sollte selbst der letzte Mensch auf Erden vor mir stehen, ich hätte eine Meinug von ihm , egal wie weit er entfernt war. Die Fähigkeit der Menschen, ist es sich Dinge , die er nicht sieht und über die er vlt. noch nie aktiv nachgedacht hat, zu werten, zu beurteilen und sich greifbar zu machen. Wertungen sind am Ende Teil der Seele des Menschen.