Hurra die Welt geht unter

Und trotzdem herrscht doch die allgemeine Meinung, dass die Welt und vor allem diese Erde ohne die Menschen besser dran wäre. Ihre Flüsse wären nicht vergiftet, die Luft wäre klar und aus der Erde würden Pflanzen sprießen, die wir schon vor Jahrhunderten ausgerottet haben.

Das mag zwar so sein, aber dennoch, hat die Welt mit dem Menschen etwas, was sie mit keinem anderen Lebewesen hat. Sie hat ein Geschöpf, dass Ihre Schönheit erkennen kann und rationale Schlüsse ziehen kann. Und das letztere in einer Art und Weise, wie es kein zweites Tier auf der Erde nur annähernd kann.

Das führt ultimativ dazu, dass allein durch den Menschen eine scheinbar unvermeidliche Zerstörung der Welt überhaupt aufgehalten werden kann. Würde das intelligenteste Geschöpf auf dieser Erde eine Fruchtfliege sein, sie könnte nie und nimmer den Kometen zerschmettern, der mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit auf die wehrlose Erde zusteuert. Der Mensch kann das. Er ist der ultimative Bewahrer und Schützer. Er hat diese Eigenschaften. Das er sie nicht richtig bzw. vermutlich nicht richtig einsetzt ist eine andere Art der Kritik. Jedoch den Menschen zu verdammen und mit ihm die gesamte Menschheit ist absolut falsch.

Wenn irgendwas anders wäre

Wenn irgendwas anders wäre, wäre es dann besser?

Also, wenn jetzt gerade nicht so wäre wie es ist, sondern anders und zwar in einer Art und Weise, wie es nicht sein kann, weil es der Logik des vorangehenden Moments wiederspräche?

Oder ist es das gar nicht, was damit gemeint ist? Ist eher gemeint, dass alles anders wäre und nicht nur irgendwas? Ich glaube nicht, das wäre zu extrem. Ich denke aber schon, dass eine Kleinigkeit einen unendlichen logischen Faden hinter sich herzieht. Die Sache ist nur die, dass die Logik die wir simulieren mit Hilfe unseres Verstandes, nicht der realen Logik gleichzusetzen ist.

So könnte man einen Prozessor oder noch besser eine logische Schaltung heranziehen. Man würde eine der einfachsten Elemente betrachten. Lassen wir es eine UND-Verknüpfung sein. Diese liefert ein wahres Ergebnis, wenn beide Teile der Verknüpfung wahr sind und ansonsten immer ein falsches Ergebnis. Betrachtete man solch eine Schaltung, biologisch in einem menschlichem Geist, würde man sofort sehen, falls diese nicht funktionieren würde. Man bräuchte nur die möglichen Eingänge betrachten und die möglichen Ausgänge.

Nun ist es aber so, dass der Verstand vlt. auf der Logik basiert, welche ein Rechenaparat wie ein Prozessor simuliert, allerdings ist es nicht unbedingt so gegeben, dass die Simulation korrekt arbeitet. Wenn wir uns eine Stimmung, eine Handlung oder ein Gefühl nicht erklären können, wenn es nicht logisch ist, dann wäre dies sehr einfach über eine defekte Schaltung, einen unlogischen Verstand zu erklären.

Dazu kommt die ganze Sache mit den analogen Signalen, die bestimmte Schwellwerte erreichen müssen um weitere analoge Signale zu erzeugen. Und wenn die Signale anders und verschieden und unlogisch verknüpft in einem Menschen existieren, dann kann der eine nicht verstehen, wieso der andere keinen Kuchen mag. Der beiden Verstand basiert auf der Logik und dem Determinismus der Welt, aber sie simulieren diese Logik nicht gleich und nicht so wie sie wirklich ist.

Titel

Ja und dann am Ende? Das Ende kommt vlt. schon früher als gedacht, denn wenn der Zweck des Menschen erfüllt ist, ist es das Ende seiner Berechtigung, seiner Absicht.
Angenommen es wäre sein Sinn zu lernen und zu erfahren, generell Sinneseindrücke aufzunehmen. Und angenommen es gebe einen Menschen, der jede nur mögliche Erfahrung gemacht hat, wäre das dann nicht sein Ende? Das Ende des absichtlichen Seins?

Aber schon wieder regt sich der Trotz in mir und ich will ihm nicht widersprechen. Aus irgendeinem Grund heraus, will ich mich nicht der Hoffnungslosigkeit ergeben, der immer wieder kehrenden Erkenntnis, wozu mein Verstand oder wie man es auch nennen möchte, geformt wurde. Ich wünsche aber auch nicht von ihm befreit zu sein. Das Hin- und Herwogen zwischen Verzweiflung und Hoffnung sind die einzige Möglichkeit und manchmal bin ich es selbst, der das Seil fest umklammert und es wieder auf die andere Seite der Schlucht zu ziehen versucht und manchmal sind welche dabei, die mir helfen. Ich könnte nicht dankbarer sein.

Der kleinste Teil

Dut rägs twahrscheinlic heine nganze nSchlüsselbund von Schlüsseln mit dir herum. Wenn du schon etwas älter bist sind da wahrscheinlich auch viele dran, die du so gut wie nie benutzt und trotzdem trägst du sie mit dir herum.

Wir mögen meist nicht das ganze und haben es trotzdem bei uns weil es eine Art von Verbindung darstellt, die wir nicht aufbrechen wollen. Die einzelnen Stücke herauszufinden, die einem besonders gefallen, ist eine Aufgabe, die dein ganzes Leben beanspruchen.

So magst du vlt. generell keinen Rosenkohl. Jedoch kann er als Curry mit Rosinen und Sellerie sehr gut schmecken. Also magst du die Familie der Rosenkohlgerichte zwar nicht, aber dennoch dieses eine kleine Rezept.

Es wird leicht behauptet, dass du einen Geschmack entwickelst, der sich auf eine ganze Reihe von Dingen ausweiten lässt, aber der Geschmack kann sich manchmal eine Nuance von etwas gar nicht erst vorstellen, so dass ein bestimmter Teil, den du sehr mögen würdest, weg fällt.

Der Feind in mir

Jeder Gedanke scheint mir erhaben darüber was mich in diesem Moment am meisten beschäftigt, nämlich die Idee über die eine Sache, nämlich , diejenige, dass ich mich nicht geben kann wie ich bin.
Ich versuche mich über Worte auszudrücken. So auszudrücken, wie es mir eben gerade in den Sinn kommt, nur um nicht nachdenken zu können. Es soll nichts gespieltes zwischen Kopf und Wort kommen, kein zweites Nachdenken und ich weiß dass es unmöglich ist.
Der wahrste Moment ist demnach das erste Wort von jedem Eintrag. Es kommt spontan und ohne jede Intention, so dass es in jed mögliche Richtung führen kann. In diesem Fall hat es ein Problem formuliert, welches sich aber nicht nur über mich ausbreitet, sondern über diese Frage selbst. Es ist nicht möglich zu sagen, ob ich diese Frage überhaupt so gestellt habe. Ich habe sie zwar hier aufgeschrieben und das mit einem möglichst kleinen Zeitintervall zwischen Einbildung und Niederschrieb, aber ich bin mir eben durch diese These sicher, dass sie mich nicht betrifft , oder dass sie noch zu harmlos oder zu brutal und undifferenziert verfasst ist.
Mein Körper ist unter Umständen das genialste was je geschaffen wurde mit einer Gedankenvielfalt , die jegliches vorhandene Denken übertrifft, aber ich bin nicht in der Lage dieses Gedankengut so unvermittelt weiter zu tragen, wie es es verdienen würde, wären die Gedanken unmittelbar vorhanden und nicht erst so oft gefiltert durch den eigenen Verstand. Mein Kopf ist leer , und voll und ich kann nichts sagen und alles sagen, aber ich bin mir nicht sicher ob es sich dabei schon um alle Möglichkeiten gehandelt hat.