Hör auf ein Ich zu sein

Am Ende musst du dir selbst verzeihen, denn ich habe alles verziehen, wenn es denn je etwas zu verzeihen gab.

Ich nämlich weiß darum wie schwer es ist, mehr als alle anderen. Wenn es dir leicht fallen würde, dann, in deinem Sinne, wäre es schlimmer, als wäre es so wie es ist.

Vergiss also bitte nicht, dass wir als Menschen all das zu ertragen haben und nicht als Ich. Was wir ertragen, dass haben wir geschafft als Menschen und nicht als Ich. Wie es weiter geht, werden wir als Menschen zusammen herausfinden und nicht als Ich.

Wir können gar nicht verlieren

Die schlechten Dinge werden vergehen, weil Sie sich selbst vergehen lassen und das, was gut ist, was dem Menschen eigen ist, wird sich selbst immer wieder bestärken. Natürlich werden immer wieder Zeiten kommen in denen wir vergehen und neu aufbauen müssen. Das ist jedoch immer so gewesen und bezeugt den Wandel, die Fähigkeit zu ändern.

Ich werde diese Welt nicht besser machen können, ich werde auch keine bessere Welt mehr erleben. So wie die Welt jetzt ist, ist sie die beste, die für mich existieren kann. Was ich jedoch kann, ist sie nicht schlechter zu machen, als sie jetzt ist.

Zum Besseren ändern jedoch werden wir unsere Welt nur als Gemeinschaft, als das was die Menschen ausmacht. Wenn die Menschen das nicht können, werden sie ihr eigener Untergang sein, lang bevor die Welt untergegangen ist. Ist der Mensch jedoch das was ich glaube, dann können wir gar nicht verlieren.

Gegenwart bewahren

Wir sind unser eigener Untergang geworden und werden für den weiteren Untergang sorgen. Was wir tun, in guter Absicht, ist dem Wohl der nächsten Generation geschuldet. Dieses Handeln ist oft rücksichtslos und will vor allem das gegenwärtig gute für die Kinder erhalten. Das jedoch endet unter Umständen in einer Katastrophe und kann ultimativ am Ende des Lebens nicht zurück genommen werden.

So scheint mir manchmal der Versuch die Gegenwart zu bewahren, wie der Versuch ein löchriges Fass mit Nägeln abzudichten.

Wieso ist das Leben gerade dann so schön, wenn wir am wenigsten daran denken ?

Einmal stand ich als sehr kleines Kind am Fenster unserer alten Wohnung.
Meine Füße unsicher auf der Fensterbank oder der Heizung und mit beiden
Händen gegen die Fensterscheibe gelehnt. Das Fenster war höher als der
Boden, also keine Schiebetür oder so. Wir wohnten damals auch in einem
höheren Stock als heute.
Hinter mir stand eine Person, wahrscheinlich meine Mutter oder mein Vater
oder ein Freund meiner Eltern. Diese hielt mich gegen das Fenster gelehnt,
damit ich nicht nach hinten fallen konnte. Gleichzeitig schaute sie auch
aus dem Fenster und sprach mit mir. Was , das kann ich nicht sagen, da ich
mich nicht mehr daran erinnere.
Ich sah wahrscheinlich meine Mutter oder meinen Vater auf die Wohnung zu
oder von ihr weg gehen. Mein Gesicht war von der Höhe mehr beeindruckt als
von der Person, auf die mich die hinter mir stehende bestimmt aufmerksam machen
wollte. Im Nachhinein betrachtet kann ich mir vorstellen, dass ich glücklich
gewesen sein müsste. Sei es als ich von der Fensterbank, der Heizung wieder
herunter kam ohne das mir etwas passiert ist oder weil ich mich von der
Situation beglückt fühlte eine Person zu sehen, die ich sehr gerne sah,
obwohl ich nicht erwartet hatte sie zu sehen, eben in diesem Augenblick.

Dieser Moment wird nie wieder kommen. Nie wieder in meinem ganzen Leben.

Ich bin zu groß um am Fenster zu stehen , so wie ich damals daran lehnte.
Meine Füße sind zu lang und mein Gewicht insgesamt viel zu hoch. Meine Hände
würde durch das Glas drücken. Ich kann nicht mehr das selbe Gefühl haben, wenn
ich hinaus schaue weil ich so oft heraus geschaut habe und hinterher bin ich
nicht erleichtert, weil ich genau weiß dass mir nichts passieren kann. Ich werde
noch 70 Jahre leben, aber keines wird den Moment jemals so wiedergeben wie in diesen
Tagen, vor über 15 Jahren. Wieso ist das Leben gerade dann so schön, wenn wir am
wenigsten daran denken ?

Von den

meisten Menschen erwartet man manchmal ein Verhalten, welches man noch nie gesehen hat. Dieses Verhalten ist zum Teil entstanden weil man sich vorher eine Meinung über den Menschen gemacht hat ohne jeden Kontakt, oder weil man durch Kontakt zu einer Meinung gekommen ist, die sich jedoch zur jetzigen Situation als falsch bewahrheitet.
Oft überrascht es einen dann und man ist vieleicht nicht darauf vorbereitet, dass ein Mensch so ist, wie man ihn gerne hätte. Andernfalls ist man enttäuscht oder vieleicht auch froh darüber, jedoch geschieht auf jeden Fall ein Wandel, abgesehen davon, dass man sicher ist, ob denn der Mensch in der entscheidenen Situation überhaupt eine verlässliche Verhaltensinformation abgibt.
Ist man ein positiv veranlagter Mensch, wenn man immer wieder das Gute im Menschen sehen will , auch wenn er einem immer wieder das Gegenteil beweist?
Ist man ein dummer Mensch , wenn man immer wieder das Gute im Menschen sehen will, auch wenn er einem immer das Gegenteil beweist ?
Ist man ein schlechter Mensch , wenn man immer das Gute in allem sehen will und das Schlechte ignoriert ?

Abgesehen davon ist man aber doch ziemlich allein. Ich kann einen Menschen ständig sehen, alles mit ihm machen und habe trotzdem immer nur das, was ich in ihm sehen will. Ist es das Gute, das ich mir vorstelle, das was im Leben eigentlich fehlt, so dass ich in Wirklichkeit vom Schlechten umgeben bin, dem ich jedoch überdrüssig werde ?
Oder man ist allgemein zu wertend. Man könnte fragen , wieso ich in alles eine Wertung setze und man könnte behaupten, dass mich bestimmte Dinge nichts angingen, dass ich meinen Mund zu halten habe und dass mich das nicht zu kümmern brauch.

Und sollte selbst der letzte Mensch auf Erden vor mir stehen, ich hätte eine Meinug von ihm , egal wie weit er entfernt war. Die Fähigkeit der Menschen, ist es sich Dinge , die er nicht sieht und über die er vlt. noch nie aktiv nachgedacht hat, zu werten, zu beurteilen und sich greifbar zu machen. Wertungen sind am Ende Teil der Seele des Menschen.

Zeitalter Google & Wikipedia

Was war Google am Anfang ? Eine Idee war es ! Die Idee von zwei Menschen das ganze Internet runterzuladen.
Eine verschrobene Idee, war zu ihrem Beginn , also 1990, das Internet schon so gewachsen, dass es unmöglich schiehn. Später, 1998, entwickelten die Google Brüder den Algorithmus als Testinternetdienst. Die minimalistische Aufmachung bescherte dem ganzen den Ruf besonders für langsame Verbindungen, schnell und effizient zu arbeiten, mussten die Rechner eben keine großen Layouts runterladen bevor der Nutzer überhaupt arbeiten konnte.
Heute tritt das wohl eher in den Hintergrund, aber trotzdem behällt Google sein altes Aussehen fast ungeändert bei. Das liegt wohl an dem weiter spürbaren psychologischen Effekt, dass sich die Seite schneller lädt. Es scheint nämlich in wirklichkeit die Mayorität der Nutzer kaum zu interessieren, ob die Ergebnisse eine zehntel Sekunde früher oder später kommen.
Das wichtigste scheint demnach die Präsentation und das Image zu sein. In dem Falle wurde der Dienst wohl mehr oder weniger hochgehyped. Die Ergebnisse sind für eine kritische Suche wohl kaum verwendbar. Liefern sie doch kein Potential für das Suchen wertvoller Informationen, sondern eher für die Meinung von Allen. So findet man zwar das Programm, dass auch der Nachbar für seine E-Mail Abfrage nutzt, jedoch bestimmt keinen „Geheimtipp“ oder eine neue Idee.
So verkommt alles zu einem großen Mischmasch an allgemeinen Floskeln und oberflächigem Halbwissen, der jedoch wohl akzeptiert wird.

Genau das selbe sehen wir bei Wikipedia. Der Dienst startete mit der Idee eine Plattform zu schaffen, auf dem Wissen ein freihes Gut ist und nicht etwas , dass nur previligierte Menschen aus Industrienationen ,haben sollten. Die Idee dahinter schlug ein und viele Menschen engagierten sich für den Dienst, so dass das ganze schnell an Schierer Masse gewand und damit erst einmal ins Gespräch kam.

Jetzt wurde die Technik und die Idee auch für die Masse interessant. Die Community, also die ersten Schreiber scheinen Spezialsiten gewesen zu sein, da es wohl kaum zu so einer Proffessionalität in den Beiträgen gekommen wäre, wenn es sich um Alltagsschreiber gehandelt hätte. Man merkt zum Teil auch in manchen Artikeln, dass ein Thema von Spezialisten und zum anderen Teil von Laien geschrieben wurde. Die Laien interessieren sich nicht weiter für ihren Teil und die, die sich wirklich Mühe gegeben haben, pflegen den Artikel. So werden sie mehr oder weniger gut, allerdings natürlich nicht wissenschaftlich belegt.

Am Ende verkommt auch Wikipedia zu immer gleichen Aussagen und wenn es nur noch “ Wikipedia – Spezialisten “ gibt, dann können auch die nichts neues mehr schreiben.

Das ist das Problem bei den großen sozial-geprägten Plattformen. Sie haben an für sich keinen groößeren Antrieb, außer den , dass sie sich selbst dienen wollen. Fachhwissen besteht jedoch aus Mühe, Fleiss und Arbeit. Wer will das schon für etwas so flüchtiges tun ?

Die Encarta schließt und wenn es keine belgten wissenschaftlichen Quellen mehr gibt, die von der Öffentlichkeit leicht zu ereichen sind, dann wird die Wikipedia ein Schuss nach hinten. Dann nämlich verschließt sie allen das große weite Wissen, da es zu leicht wird , sich nur dem einfachem , weiten Wissen hinzugeben.

Blogspiel

Ok, dann kommen hier meine 5 Themen für die nächsten Wochen ( ich bin dafür, dass man pro Thema eine Woche Zeit hat, sprich immer von Sonntag auf Sonntag )

Thema Nummer 1 : Die Inflation. Wertverlust, materiell wie ideell.

Thema Nummer 2 : Technik.Trends 2009.

Thema Nummer 3 : Chaos in der Ordnung, Ordnung im Chaos. Von der Idee der
übergeordneten Intelligenz.

Thema Nummer 4 : Zukunft in der Vergangenheit. Theorien zur Zeitreise.

Thema Nummer 5 : Verhalten im öffentlichen Raum. Beobachtungen,
Erfahrungen und Ideen.

Finde die Idee an sich übrigens Klasse. So hat man Anstöße über die ich nachdenken kann , während der Tristen Arbeitswoche. Vieleicht findet das ja auch einer auf blog.de interessant und beteiligt sich daran ( ich wittere ein Geschäftsmodell 🙂 ) ..

edit : Hier sind die 5 Themen von meinem Mitschreiber :

>Thema Nummer 1 Zeitalter Google & Wikipedia
>Thema Nummer 2 Unser Schulsystem
>Thema Nummer 3 E-Books und E-Reader … sterben die Bücher aus ?
>Thema Nummer 4 Was kommt nach dem Tod ?
>Thema Nummer 5 Cern LHC Beschleuniger … was wird sich ändern ?

Wie ich finde super Themen. Übrigens hier der Link zum Blog, damit ihr des Freundes Einträge mitverfolgen könnt :

Findet ihr aber auch rechts unter Meine Freunde.